Wissenschaftliche Ziele

Das Verbundprojekt bearbeitet Lösungen zu folgenden übergeordneten Forschungsfragen:

  • Wie kann der demografische Wandel in einer strukturschwachen Region innovations- und gesundheitsförderlich genutzt werden?
  • Unter welchen Voraussetzungen kann betriebliche Gesundheitsförderung (im Handwerk) zu einem Innovationstreiber werden?
  • Unter welchen Voraussetzungen sind Innovationen (im Handwerk) gesundheitsförderlich?
  • Durch welche neu aufzubauenden Akteurskonstellationen kann der demografische Wandel regional moderiert werden?

Für die konzeptionelle Aufarbeitung der Beziehungen von Gesundheitsförderung und Innovation sind folgende Fragen forschungsleitend:

  • Sind gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen Treiber für Innovationen – oder sind Innovationen Treiber für gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen?
  • Wo liegen ‚optimale Nutzensynergien‘? 
  • Lässt sich das Verhältnis von Gesundheit und Innovation entlang des Innovationsprozesses differenziert beschreiben? (Welche situativen und personalen Ressourcen sind in welchen Phasen des Innovationsprozesses besonders relevant? Wodurch lassen sich situative und personale Ressourcen in den unterschiedlichen Innovationsphasen stärken?)

Für die Identifikation gewerkspezifischer Innovationspotentiale des demografischen Wandels werden 

  • demografiesensibel neue Kundenbedarfe ermittelt,
  • Möglichkeiten des intergenerative Wissenstransfer innerhalb der Betriebe und betriebsübergreifend identifiziert und
  • neue Beschäftigungsfelder im Rahmen der regionalen überbetrieblichen Innovationsförderung für Mitarbeiter entwickelt.